Ein Jahr Krieg
Mit schweren Herzen und Augen voller Tränen trauern wir heute um alle Kinder, Frauen und Männer, die ein Raub des Krieges wurden.
Beraubt ihres Lebens, ihrer Unversehrtheit, ihres Glücks, ihrer Freiheit, ihrer Heimat.
Mütter, Väter, Omas und Opas weinen um ihre Kinder, ihre Verwandten, ihre Freunde und Nachbarn.
Auf beiden Seiten.
Für diesen einen Moment neigen wir heute unsere Köpfe. Verharren in Trauer.
Danach stehen wir wieder wie eine Wand, helfen, stützen, schützen, organisieren, wo wir auch nur können.
Manchmal auch nur mit dem Herz in der Hand.
Wenn wir könnten, wie wir wollten, säßen wir heute mit allen Müttern dieser Welt an einem Tisch. Wir wären sicher, sie wollen keinen Krieg.
Nicht in der Ukraine, nicht in Russland, nicht in Syrien. Nirgendwo auf der Welt.
An diesen Tisch säßen auch die Tiere.


