Bei mir ging es im wahrsten Sinne des Wortes mal wieder wild einher
Gestern spät abends wurde ein verletzter Nestling gebracht und heute Morgen lief mir ein blinder und magerer Igel direkt vor die Füße. Aus diesem Anlass möchte ich gerne das Thema aufgreifen, für alle, die sich solch einem Wildherzchen in der Not annehmen und unterstützen möchten. Allen voran: Danke, dass ihr nicht wegschaut
sondern jedem Leben eine Chance gebt!
Hier ein paar Tipps:
Bitte:
Auf Facebook gibt es großartige und schnelle Hilfe in Wildtier-Gruppen, wie z.B.:
– Wildtierschutz Deutschland e.V. Die haben auch nach PLZ die Auffangstationen aufgeführt (siehe Homepage)
– Rund um die Wildvogelhilfe
– Rund um die Wildtierpflege
– Und weitere ortsgebundene Gruppen, die helfen.
Bitte nichts füttern, was nicht vorher mit den Experten abgesprochen wurde. Wenn ihr Infos erhaltet, wie z.B. Nestlingsfutter zu kaufen oder getrocknete Mehlwürmer zu verabreichen – dies sind keine geeigneten Futtergaben für die kleinen Piepmätze. Hier sind frische Insekten (Fliegen fangen etc.) das Futtermittel der Wahl. Und wenn ihr, so wie ich, keiner Fliege etwas zuleide tun könnt, dann gibt es zur Überbrückung welche im Fachhandel zu kaufen. Achtung! Immer mit dem Ziel, das Wildtier schnellstmöglich in fachkundige Hände zu bringen. Wildtiere unterliegen dem Naturschutzgesetz.
Ach, und bevor ich es vergesse:
Kein Wasser bei Vögeln einflößen (sie können dabei ersticken).
Ich fahre jetzt zum fachkundigen Tierarzt und dann zur Übergabe an eine fachkundige Auffangstation.
In diesem Sinne gedenke ich mit tiefer Traurigkeit an alle Kleinstlebewesen – von Ameise, Spinne bis Maus und Igel, die keine Chance hatten, den Fluten zu entkommen… Millionen von Lebewesen sind ganz leise von uns gegangen
Eure Klaudia Skodnik



