„Drachenauge filzen – ein kreativer, symbolischer Prozess, der Körper, Geist und Emotionen verbindet. Unter der Anleitung von Barbara Henschke aus der Kunterbude
Ausgangspunkt war eine große Murmel als innerer Kern – Symbol für das Wesentliche und Verborgene. Um sie wurden farbige Filzschichten gelegt, die in warmem Seifenwasser getränkt und durch Druck verfilzt wurden. Dieser körperlich spürbare Prozess erforderte Ausdauer, Hingabe und Achtsamkeit und symbolisierte Reinigung und Transformation.
Die Murmel steht für das Selbst, das innere Auge. Die Filzschichten spiegeln Erfahrungen, Schutzmechanismen und Emotionen wider. Druck und Reibung symbolisieren Lebensherausforderungen, die Entwicklung ermöglichen. Das Aufschneiden der Kugel am Ende ist ein Akt der Selbstoffenbarung – das Sichtbarmachen innerer Essenz.
Das haptisch intensive Filzen fordert aktive Beteiligung und stärkt Selbstwahrnehmung sowie das Erleben von Einfluss und Kontrolle. Die entstehende Kugel wird zum greifbaren Symbol für das, was durch Mühe und Geduld entstehen kann.
Das fertige Drachenauge ist mehr als ein Objekt – es ist Spiegel und Einladung zur Reflexion über das eigene „innere Auge“, die persönliche Sichtweise und Essenz. In der kunsttherapeutischen Arbeit kann dieser Prozess genutzt werden, um Themen wie Selbstschutz, Wandlung, innere Stärke und Sichtbarkeit zu bearbeiten.“ – Natalie Reuscher
Vielen Dank, liebe Natalie. 
Klaudia Skodnik und das Fortuna hilft Team









