„Im Malzirkus haben wir uns auf eine kleine Reise in die Welt von Picasso begeben. Die Kinder erfuhren, wer dieser besondere Künstler war und warum seine Bilder oft so ungewöhnlich aussehen. Sie merkten schnell: Bei Picasso durfte ein Gesicht ruhig verdreht, verschoben oder ganz neu zusammengesetzt sein. Wichtig war nicht, wie etwas „richtig“ aussieht, sondern wie es sich anfühlt und was die eigene Fantasie daraus macht. 
Anschließend gestalteten die Kinder ihr eigenes Selbstportrait als Collage im Picasso‑Stil. Aus einer Fülle von Augen, Nasen, Mündern und Formen wählten sie frei aus und setzten alles so zusammen, wie es sich für sie stimmig anfühlte. Dieses spielerische Zerlegen und Neu‑Erfinden des eigenen Gesichts öffnete einen Raum, in dem Mut, Humor und Selbstwahrnehmung wachsen konnten. Perfektion war völlig unwichtig – entscheidend war das eigene innere Bild, das sich zeigen wollte. Es war wunderbar zu sehen, wie viel Freude sie daran hatten, ihr Gesicht neu zu erfinden oder besondere Merkmale hervorzuheben. Zum Schluss kam aus der Gruppe die Idee, die Collagen in Masken zu verwandeln. Das fanden alle sofort spannend. Mit einem Gummiband und ein paar schnellen Handgriffen wurden aus den Bildern kleine Masken, in die die Kinder hineinschlüpfen konnten. Plötzlich standen lauter neue Figuren im Raum – mutige, fröhliche, verrückte, leise, laute! Danke auch an unseren Praktikanten Karl Gailer für seine tatkräftige Unterstützung.“
– Sarah Uessem
Vielen Dank, liebe Sarah und lieber Karl. 


